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Genf häppchenweise – Teil 2: Der Pininfarina Battista

Die Geneva International Motor Show ist vor allem bekannt für seine Nischenmarken und Sportwagen, die hier ausgestellt werden. Ein ganz besonderes Exemplar ist das vollelektrische Hypercar Battista von Pininfarina Automobili.

Der Battista, benannt nach dem berühmten italienischen Autodesigner Battista „Pinin“ Farina, ist das erste Fahrzeug der neu gegründeten Automobil-Marke Pininfarina Automobili. Diese darf man nicht verwechseln mit dem Designstudio Pininfarina, das bis heute für die meisten Ferrari-Kreationen verantwortlich zeichnet.

Die beiden Unternehmen sind natürlich eng verbandelt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass das Design des Battista ebenfalls von Pininfarina (dem Designstudio) stammt. Gerade an der Frontpartie lässt sich eine gewisse Ähnlichkeit zu aktuellen Ferrari-Modellen nicht leugnen. Das Fahrzeug wird allerdings von Automobili Pininfarina in Italien gebaut. Beide Firmen gehören übrigens zum indischen Mahindra-Konzern.

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Über 1.900 PS leistet das italienische Hypercar mit kroatischer Elektroauto-Technik.

Die Karosserie und das Chassis des flachen Sportlers bestehen aus Kohlefaser. Den kompletten elektrischen Triebstrang mit Hochvolt-Batterie (720 Volt), den vier E-Maschinen, Leistungselektronik und Getriebe steuert dabei die kroatische Elektroauto-Manufaktor Rimac bei. Der Antriebsstrang ist damit zu 100% identisch mit dem des Rimac C_Two, der ebenfalls in Genf gezeigt wurde.

Damit weist der Battista auch die gleichen technischen Daten auf: Wahnwitzige 1.400 kW Spitzenleistung leisten die vier E-Maschinen, die ihre Leistung jeweils an ein Rad abgeben. Umgerechnet in Pferdestärken sind das 1.900 PS. Der Bugatti, der auf der Messe ein paar Meter weiter steht, muss sich mit lediglich 1.500 PS zufrieden geben.

Wobei die betuchte Klientel wohl eher beide Fahrzeuge kauft, anstatt sich mit nur einem Hypercar zufrieden zu geben. Der Battista wird über 2 Millionen Euro kosten. 50 Stück sind bereits verkauft. Am Tag meines Messe-Besuchs hat ebenfalls ein Kunde unterschrieben, einen Tag zuvor ebenso. Wer also einen der auf 150 Stück limitierten Sportwagen erwerben möchte, muss sich ranhalten. Ab 2020 soll der Battista ausgeliefert werden.

Technische Daten

Fahrzeug: Pininfarina Battista
Energieinhalt Batterie: 120 kWh
Ladeleistung AC: 22 kW
Ladeleistung DC: 250 kW
Ladezeit DC: 0-80% in < 30 min
Reichweite (WLTP): ca. 450 km
Leistung: 1.400 kW
Drehmoment: 2.300 Nm
Beschleunigung 0-100 km/h: < 2,0 s
Beschleunigung 0-300 km/h: < 12,0 s
Höchstgeschwindigkeit: > 350 km/h

Wettbewerber

Zukunftschancen

Es scheint eine ausreichend große Klientel zu geben, die sich ein 2 Millionen Euro teures Elektro-Hypercar leisten kann. Daher mache ich mir keine Sorgen, dass die 150 Exemplare an den Mann / die Frau / * gebracht werden. Optisch und imagetechnisch ist der Battista dem Rimac C_Two meiner Meinung nach überlegen.

Der Pininfarina Battista zeigt, was heute bereits mit Elektroauto möglich ist und erweitert, zusammen mit seinem Technikbruder dem C_Two, den Horizont des Vorstellbaren weit nach oben.

Der Battista ist dabei nur der Einstieg in weitere Luxus-Elektroautos, die unter der Marke entwickelt und produziert werden sollen.

Mehr von der GIMS 2019.

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