Juice Booster 2 vs. NRGkick vs. go-eCharger: Der große Vergleichstest mobiler Ladegeräte – Teil 2

Welches ist das beste mobile Ladegerät auf dem Markt? Diese Frage möchte ich in dieser vierteiligen Serie beantworten. Dazu habe ich die drei beliebtesten mobilen Ladegeräte auf Herz und Nieren überprüft. Im zweiten Teil stelle ich den go-eCharger MOBILE vor.

Dieser kommt wie der NRGkick aus Österreich und stammt aus dem Hause go-e, welches vor allem durch ihren nachrüstbaren E-Bike-Motor bekannt ist. Das mobile Ladegerät für Autos nennt sich go-eCharger und ist dabei der Neuling unter den drei Probanden.

Optik und Design

Das Konzept des go-eChargers unterscheidet sich deutlich von dem der beiden Wettbewerber. Anstelle des klassischen Aufbaus „Kabel-Ladegerät-Kabel“ verfolgt der go-eCharger das Konzept „Kabel-Ladegerät-Buchse“. Das Kabel, welches in das E-Fahrzeug gesteckt wird, ist demnach nicht Teil des go-eChargers. Dies hat einige Vor- und Nachteile zur Folge. Aber dazu später mehr.

Das Gehäuse des go-eChargers besteht aus Kunststoff, wobei die Rückwand blau abgesetzt ist. Aus dem Gehäuse ragt ein etwa 30 cm langes, blaues Kabel mit einem roten CEE32-Stecker, welcher die netzseitige Anschlussmöglichkeit darstellt.

Im Gehäuse eingelassen ist die schwarze Typ-2-Buchse, die als Schnittstelle für den fahrzeugseitigen Anschluss dient. Zum Anschluss an das Auto wird zusätzlich ein Mode-3-Ladekabel benötigt. Ein einzelner blauer Knopf ist das einzige Bedienelement des Ladegeräts.

Der go-eCharger wird bereits serienmäßig mit einer Wandhalterung geliefert, in der das Ladegerät eingeklickt werden kann. Dadurch muss das Gerät in der heimischen Garage nicht auf dem Boden liegen (was es laut Bedienungsanleitung auch nicht soll) und sieht optisch dann auch eher nach einer aufgeräumten Wallbox und weniger nach Kabelsalat aus.

Im Gegensatz zu den Vergleichsmodellen verfügt der go-eCharger über keine Skala, über die der eingestellte Strom direkt abgelesen werden kann. Stattdessen leuchten LEDs um die Typ-2-Buchse herum auf. Jede LED steht dabei für 1 Ampere. Da das Ladegerät auf maximal 32 Ampere ausgelegt ist, sind entsprechend 32 LEDs zur Anzeige der Strombegrenzung verbaut. Da man die Anzahl der leuchtenden LEDs allerdings nicht immer auf einen Blick erfassen kann, muss man diese gegebenenfalls einzeln nachzählen, wenn man sich über den eingestellten Strom nicht sicher ist. Das ist etwas umständlich.

Der LED-Ring dient aber nicht nur zur Anzeige des eingestellten maximalen Stroms, sondern informiert auch über den Status des Ladezustands. Wird beispielsweise dreiphasig geladen, wandern drei Schweife um die Ladebuchse herum. Bei einphasigem Laden ist es entsprechend nur einer.

Da es sich bei den Leuchtdioden um RGB-LEDs handelt, können für die verschiedenen Zustände über die App unterschiedliche Farben eingestellt werden, z.B. wenn der Ladevorgang beendet wurde.

Wer, frei nach Deichkind, „LED unterm Bett, LED unterm Schrank, LED unterm Sofa – leider geil“ findet, wird mit diesen Animationen viel Freude haben. Man kann die LED-Animationen aber auch als Spielerei abtun. Geschmackssache. Aus praktischer Sicht wäre in jedem Fall eine einfacher ablesbare Stromskala wünschenswert.

Adapter

Wie auch die anderen beiden Ladegeräte verfügt der go-eCharger über die drei Standard-Adapter Schuko, CEE16 blau und CEE16 rot, welche jeweils am roten CCE32-Stecker des Ladegeräts angebracht werden. Alle Adapter sind mit einer Erkennung ausgestattet, wodurch der Strom auf den maximal zulässigen Wert begrenzt wird.

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Drei Adapter sind für den go-eCharger verfügbar. Alle sind mit einer automatischen Stromanpassung ausgestattet. (Foto: © go-e GmbH)

Im Onlineshop werden darüber hinaus Verlängerungskabel von 2 bis 10 Metern angeboten, die allerdings nichts mit den Adaptern kompatibel sind. Diese können zwar am Verlängerungskabel angebracht werden, allerdings werden sie dann nicht mehr richtig erkannt und dementsprechend wird der maximal zulässige Strom nicht korrekt eingestellt. Bei Verwendung der Verlängerungskabel sollte also der eingestellte Strom am Ladegerät selbst noch einmal überprüft werden.

Funktionalitäten

Viele Funktionalitäten des go-eChargers lassen sich erst über die App einstellen und nutzen, weshalb die App-Anbindung per WLAN zum Serienumfang gehört. Ein Aufpreis für die App-Schnittstelle – wie beim NRGkick – entfällt also.

Ladestromanpassung

Über den blauen Knopf am Gehäuse kann man zwischen den verschiedenen Strombegrenzungen wechseln. Insgesamt können fünf Stufen zwischen 6 und 32A über die App frei konfiguriert werden. Limitiert wird der Strom natürlich immer bei dem maximal zulässigen Wert des ausgewählten Adapters.

Zusatzfunktionen

Der go-eCharger bietet außerdem viele Zusatzfunktionen an, welche die Wettbewerber nicht zu bieten haben. Dies ist zum einen die Zugangskontrolle per RFID. So kann das Ladegerät auch in Gemeinschaftsgaragen verwendet werden, ohne dass jemand unerlaubt Strom ziehen kann. Da mehrere RFID-Tags hinterlegt werden können, ist es auch denkbar, dass sich mehrere Personen den go-eCharger teilen. Der go-eCharger schlüsselt in einem separaten Menü die geladenen Kilowattstunden je RFID-Tag auf, sodass auch die Stromkosten je nach Nutzer umgelegt werden können.

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Eine Zugangskontrolle per RFID-Reader, Anschluss an die Strompreisbörse und der Ladetimer sind einige der Zusatzfunktionen des go-eChargers.

Als weiteres, bisher einzigartiges Feature bietet der go-eCharger eine Anbindung zu aWATTar an. Bei aWATTar können Kunden Strom im Stundentakt gemäß des aktuellen Börsenpreises beziehen. Über den in der App verfügbaren Zeitplaner können somit Ladevorgänge gezielt in die Nacht verschoben werden, wenn der Strom günstiger ist. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Entlastung der Netze und ein erster Schritt in Richtung Smart-Grid. Aktuell gibt es aWATTar nur in Österreich, jedoch ist eine Erweiterung auf Deutschland in Vorbereitung.

Außerdem ist die Integration des go-eChargers in ein Smart-Home (über MQTT) in Umsetzung. Damit kann der go-eCharger über einen zusätzlichen Dongle mit dem Heimlastmanagement und der PV-Anlage verbunden werden.

Eine Alexa-Anbindung, ein Lastmanagement, sowie erweiterte Personalisierungsfunktionen sind für diesen Sommer geplant. Ferner soll in Zukunft das Kommunikationsprotokoll für öffentliche Ladesäulen – das Open Charge Point Protocol (OCPP) – unterstützt werden. Die Möglichkeit monatliche, automatisierte Abrechnungen der hinterlegten RFID-Konten verschicken zu können, ist ebenfalls in Vorbereitung. Damit kann der go-eCharger theoretisch zu einer (halb-)öffentlichen Ladesäule umfunktioniert werden.

Die neuen Funktionen können per (in der Regel) kostenlosem Software-Update auf das Gerät geladen werden, womit der go-eCharger auch für die Zukunft gerüstet sein wird.

Apps und Schnittstellen

Die App des go-eChargers ermöglicht erst die Nutzung des vollen Funktionsumfangs. Aus diesem Grund gehören App und WLAN-Schnittstelle immer zum Lieferumfang. Allerdings muss man dazu zunächst einmal sein Gerät mit dem go-eCharger verbinden.

Am einfachsten gelingt dies über den mitgeliefertern QR-Code, den man mit dem Smartphone abscannt. Anschließend muss ein mitgelieferter Token-Code eingegeben werden, um sicherstellen zu können, dass das richtige Handy mit dem richtigen Ladegerät verbunden wurde.

Ohne den QR-Code ist der Paarungsprozess etwas aufwendiger. Sind aber erst einmal alle Zugriffe angelegt und das Handy ist exklusiv mit dem Gerät verbunden, ist das Gerät sehr gut vor fremden Zugriffen geschützt. Das ist ein sehr großer Vorteil der Paarungs-Prozedur per WLAN und Token.

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Über das Menü „Cloud“ verbindet man den go-eCharger mit dem Internet bzw. seinem Smartphone.

Der App-Zugriff auf den go-eCharger kann über zwei Wege erfolgen. Entweder hängt das Gerät im Heim-WLAN oder es erstellt von selbst einen Hot-Spot, über den nur registrierte Smartphones auf das Ladegerät zugreifen können. Den Status dazu kann man sich im Menü „Cloud“ der App anschauen.

Insgesamt ist die App in drei Menüs aufgeteilt. Im Menü „Laden“ erhält man alle Infos über Strom, Spannung, Frequenz, Leistung, usw. des aktuellen Ladevorgangs. Hier lässt sich auch der aktuelle Ladestrom variabel anpassen oder der Zeitplaner zum zeitgesteuerten Starten des Ladevorgangs eingestellt werden.

Im dritten Menü „Einstellungen“ können zusätzlich die verschiedenen Stromgrenzen konfiguriert werden. Außerdem können die LED-Farben für Bereit, Laden und Fertig eingestellt und in der Helligkeit justiert werden.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Weitere Einstellungen betreffen die Zugangskontrolle (per RFID), die Kabelverriegelung und die Erdungserkennung. Letztere muss in anderen Ländern wie Großbritannien oder Norwegen deaktiviert werden, da es hier keine Erdungsleiter bzw. Schutzleiter gibt.

Die im vorangegangenen Abschnitt beschriebenen Funktionen werden nach dem entsprechenden Update ebenfalls über die App gesteuert bzw. konfiguriert werden können.

Sicherheit

Der go-eCharger misst alle Leitungen der angeschlossenen Drehstromdose durch. Ist die Dose fehlerhaft, gibt der go-eCharger eine Fehlermeldung aus. Wurde ein grober Fehler beim Anschluss der Drehstromdose begangen, ist die interne Platine zusätzlich durch eine leicht wechselbare Fein-Sicherung effektiv geschützt. Eine Ersatzsicherung liegt sogar serienmäßig dem Gerät bei.

Bei der Schutzart fällt der go-eCharger gegenüber seinen Wettbewerben mit IP54 etwas ab, wobei diese bauartbedingt durch die Typ-2-Ladedose begrenzt wird. Die Typ-2-Ladedosen, welche auch an vielen Wallboxen und Ladesäulen eingesetzt werden, sind aktuell auf diese Schutzklasse ausgelegt. Das Gehäuse selbst weist laut Hersteller eine Schutzklasse von IP67 auf und liegt damit gleichauf mit den Wettbewerbern.

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In dieser Position sollte man den go-eCharger nur einsetzen, wenn er keinem Regen ausgesetzt werden kann.

Die Typ-2-Ladedose ist dann auch der Grund, warum das Gerät immer hängend und nicht auf dem Boden liegend eingesetzt werden soll – wie eben bei einer Wallbox oder einer Ladesäule auch. Das Laden mit einem auf dem Rücken liegenden go-eCharger sollte bei einem drohenden Wolkenbruch daher vermieden werden, worauf die Bedienungsanleitung auch explizit hinweist.

FI-Schalter

Beim verbauten FI-Schalter ist der go-eCharger komplett auf der Höhe der Zeit und bietet auch hier den erforderlichen Schutz mit 30mA für Wechselströme (AC) und 6mA für Gleichstrom (DC).

Diebstahl- und Manipulationsschutz

Solange das Ladekabel im Ladegerät während eines Ladevorgangs eingesteckt ist, ist dieses durch die Kabelverriegelung gegenüber Diebstahl geschützt. Über die App lässt sich außerdem einstellen, wann die Entriegelung erfolgen soll. Im Normallfall wird das Ladekabel entriegelt, sobald es auch fahrzeugseitig entriegelt wird. Auch eine dauerhafte Verriegelung am go-eCharger kann eingestellt werden. Dann lässt sich diese nur per App öffnen.

Theoretisch kann der go-eCharger einfach an der CEE32-Dose abgezogen und mitgenommen werden. Möchte man dies verhindern, kann man eine zusätzliche Kabelsicherung für ein Bügelschloss an der Wand montieren.

Über einen Manipulationsschutz verfügt der go-eCharger selbstverständlich auch. Nachdem der Ladevorgang begonnen hat, kann der Ladestrom nur kurzzeitig über den blauen Knopf verändert werden.

Mechanik und Handhabung

Wie eingangs erwähnt, hat der go-eCharger netzseitig nur ein 30 Zentimeter langes Kabel. Aus diesem Grund habe ich für das Gesamtgewicht zu Vergleichszwecken mein 5m-Ladekabel hinzugerechnet. Ohne dem Ladekabel wiegt der go-eCharger nur 2,2 kg und ist somit das leichteste Ladegerät in dem Trio. Mit dem Ladekabel (+3,6 kg) sind es jedoch 5,8 kg, womit es wiederum am schwersten ist. Ein Tribut an die zusätzliche Schnittstelle.

Ein Vorteil der Typ-2-Ladedose ist allerdings die freie Wahl eines passenden Mode-3-Ladekabels. So können Ladekabel mit fahrzeugseitigem Typ-1-Stecker oder Typ-2-Stecker verwendet werden, ohne das Ladegerät wechseln zu müssen. Das geht nur mit dem go-eCharger. Auch die Kabellänge des Ladekabels ist somit vom eigentlichen Ladegerät entkoppelt.

Da fast jeder E-Auto-Fahrer ein Mode-3-Ladekabel im Fahrzeug liegen hat, spart man sich bei der Mitnahme des go-eChargers einiges an Kabelsalat, da eben keine zusätzlichen x-Meter-Kabel verstaut werden müssen.

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Für das mobile Lade abseits der heimischen Garage benötigt man (s)ein zusätzliches Mode-3-Ladekabel.

In Summe zeigt sich hier einmal mehr, dass der go-eCharger eher eine mobile Wallbox ist, die man aber auch problemlos mitnehmen kann.

Analog zum NRGkick verwendet auch der go-eCharger für den Anschluss der Adapter die CEE-Normsteckdosen. Bei beiden Ladegeräten erwiesen sich diese in der Praxis als etwas störrisch und unhandlich. Zum Abziehen der Adapter wird außerdem bauartbedingt viel Kraft benötigt. Das liegt nicht zuletzt an den für die raue Industrieumgebung ausgelegten CEE-Drehsteckdosen. So macht der Adapterwechsel jedenfalls keinen Spaß. Wer wenige mobile Einsätze plant, wird damit leben können. Bei häufigen Adaptertausch ist dies jedoch nicht die anwenderfreundlichste Variante.

Preis

Die Preise für den go-eCharger habe ich dem offiziellen Shop entnommen. Bewertet habe ich dabei folgende Grundkonfiguration:

  • mobiles Ladegerät mit 22 kW
  • 5 Meter Kabellänge
  • Adapter für Schuko, CEE16 blau, CEE16 rot und CEE32 rot

Das Ladegerät selbst startet bei unschlagbar günstigen 699 Euro. Im Lieferumfang zusätzlich enthalten sind ein Montageset für die Wandmontage, eine Reset-Karte und ein RFID-Chip für die konfigurierbare Zugangsbeschränkung, sowie die erwähnte Ersatz-Sicherung.

Zur Grundkonfiguration müssen weitere 69 Euro für das Adapterset hinzugerechnet werden. Einzeln kosten die Adapter jeweils faire 28 Euro. Man spart also 15 Euro gegenüber dem Einzelkauf.

Für 228 Euro wird im Onlineshop ein recht günstiges, 5m langes 22kW-Mode-3-Ladekabel angeboten, welches der Vergleichskonfiguration hinzuaddiert werden muss. In diesem Paket kostet der go-eCharger dann 996 Euro.

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So wird das Adapterset angeliefert.

Die einzelnen Preise habe ich hier noch einmal aufgelistet:

  • einzelner Adapter: 28,00 Euro
  • Adapterset: 69,00 Euro
  • Typ-2-Ladekabel (2m): 178,00 Euro
  • Typ-2-Ladekabel (5m): 228,00 Euro
  • 2-Meter-Verlängerungskabel CEE rot: 36,00 Euro bis 39,00 Euro
  • 5-Meter-Verlängerungskabel CEE rot: 52,00 Euro bis 55,00 Euro
  • 10-Meter-Verlängerungskabel CEE rot: 95,00 Euro bis 99,00 Euro
  • zusätzliche Wandhalterung: 29,90 Euro
  • RFID-Tags (10 Stk.): 15,00 Euro

Bewertung

Plus

  • + umfangreiche Funktionen in der App
  • + viele weitere, per kostenlosem Update verfügbare Funktionen in Planung
  • + Zugriff per WLAN und lokalem Hotspot möglich
  • + kann mit Typ-1- und Typ-2-Ladekabeln verwendet werden
  • + günstiger Einstiegspreis
  • + App-Anbindung und Wandhalterung serienmäßiger Lieferumfang
  • + umfangreiche und freikonfigurierbare Zugangskontrolle per RFID

Minus

  • – etwas komplizierter Verbindungsvorgang des go-eCharger mit WLAN
  • – Adapterwechsel erfordert hohen Kraftaufwand
  • – etwas eingeschränkter Schutz gegen Wasser (aufgrund Typ-2-Dose)

Fazit

Wer sein Ladegerät optimal vernetzen und „smart“ nutzen möchte, kommt derzeit am go-eCharger nicht vorbei. Die Vielzahl an – aktuell noch in Planung befindlichen – Funktionen ist im Moment einzigartig. Durch die WLAN-Schnittstelle und die Updatemöglichkeit ist der go-eCharger außerdem sehr zukunftssicher ausgelegt.

Darüber hinaus ist der go-eCharger für diejenigen geeignet, die eine praktische Wallbox suchen, die man auch mal mitnehmen kann. Dass muss nicht verkehrt sein – wird man sein Ladegerät doch meistens in der heimischen Garage verwenden. Mit einem Einstiegspreis von 699 Euro ist der go-eCharger zudem sehr günstig. Vor- und Nachteil zugleich: Man kann sein vorhandenes Mode-3-Ladekabel einfach für das Ladegerät nutzen. Oder man benötigt ein Zusätzliches, falls man ein Ladekabel am Gerät angesteckt lassen möchte.

Bei der IP-Schutzklasse hat der go-eCharger konzeptbedingt leichte Nachteile, da dieser nicht einfach in nicht überdachten Bereichen auf dem Boden abgelegt werden sollte. Und vielleicht lässt sich auch noch eine Lösung finden, wie man die Verbindung zum WLAN noch einfacher einrichten kann.

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Das Preis-/Leistungsverhältnis des go-eCharger ist hervorragend.

Technische Daten

  • max. Ladeleistung: 22 kW (400V / 32A)
  • Strombereich: 6A bis 32A (Zwischenstufen: 10A, 16A, 20A, 24A – per App frei konfigurierbar)
  • verfügbare Kabellängen: abhängig vom verwendeten Mode-3-Ladekabel bzw. dem netzseitigen Verlängerungskabel
  • Temperaturbereich: -25 °C bis 45°C
  • Gewicht (Vergleichskonfiguration): ca. 5,8 kg
  • IP-Schutzklasse: IP54
  • FI-Schalter: Typ B mit 30mA AC und 6mA DC
  • Standby-Verbrauch: 2,8 W

Weiterführende Links

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