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Totgesagte leben länger

…sagt der Volksmund. Tatsächlich ist der Opel Ampera-e wieder bestellbar – allerdings zu einem Preis, der sich gewaschen hat.

Wie ich einer Meldung auf electrive.net entnehmen konnte, ist der Opel Ampera-e wieder bestellbar. Allerdings ist dieser aktuell nur in der quasi voll ausgestatteten Variante „Ultimate“ verfügbar – zu einem Preis von satten 48.385 Euro. Abgesehen von der Lackierung (995 Euro) gibt es sonst keine weiteren Extras.

Die günstigste Möglichkeit, einen Ampera-e zu fahren, ist also um fast 9.000 Euro teurer geworden, da die Basisvariante ehemals für 39.330 Euro in der Preisliste stand. Immerhin können 4.000 Euro Umweltprämie noch abgezogen werden.

Die Preiserhöhung hängt offenbar mit den Lizenzgebühren zusammen, die Opel als Tochter des französischen PSA-Konzerns an GM zahlen muss. GM hat den Chevrolet Bolt entwickelt, auf dem der Ampera-e basiert. Beide Fahrzeuge laufen vom selben Band in den USA.

Ab dem zweiten Quartal soll außerdem der etwas schlechter ausgestattete Ampera-e Plus verfügbar sein, welcher dann mindestens 42.990 Euro kosten soll.

Laut diesem Interview von auto motor und sport wird Opel aber versuchen, so viele Ampera-e nach Deutschland zu liefern, wie es möglich ist. Der für ein kompaktes Auto hohe Preis, sowie die voraussichtlich geringe Verfügbarkeit wird einer großen Verbreitung in Deutschland allerdings weiterhin im Wege stehen.

Für mich war die Meldung dennoch Anlass genug, den Ampera-e im Preis-Check zu aktualisieren und in einem meiner folgenden Beiträge wieder zu berücksichtigen. Offenbar lag ich mit meiner Prognose für den Ampera-e für das Jahr 2018 zumindest teilweise daneben.

Ich bin gespannt, wie es nun mit diesem sehr gelungenen Elektrofahrzeug in den nächsten Monaten weitergeht.

Foto: © Adam Opel AG

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